100 junge Burgfräuleins und Ritter zähmen die Notendrachen im Kloster Volkenroda
Über 100 musikbegeisterte Kinder verwandelten das historische Kloster Volkenroda zum Ferienstart in eine lebendige Ritterburg. Eine Woche lang drehte sich bei der Sommerfreizeit des Blasmusikverbandes Thüringen alles um das magische Motto „Notenzähmen leicht gemacht – Steffchen auf der Drachenburg“.
Zwischen geschichtsträchtigen Mauern, Pauken und Trompeten erlebten fünf Mädchen- und sechs Jungengruppen ein unvergessliches Abenteuer voller Musik, Gemeinschaft und Fantasie.
Der Einzug der edlen Knappen und Burgfräulein
Das Abenteuer begann am Sonntag mit der feierlichen Anreise der jungen Musikerinnen und Musiker. Bewaffnet mit Querflöten, Trompeten, Klarinetten, Saxophonen, Posaunen, Flügelhörnern, Tenorhörnern, Baritonen, Tuben, einem Waldhorn, Trommeln und sogar einer Blockflöte und einem Klavier bezogen die Kinder ihre Gemächer im Kloster. Schneller als gedacht wurden aus Fremden Verbündete: Am Ende der Woche kehrten alle mit einem Koffer voller neuer Freundschaften nach Hause zurück.
Drachenbälle, Wasserwesen und Frühsport
Neben den täglichen Proben in drei, auf das Alter abgestimmte Musikgruppen, wartete ein dichtes ritterliches Rahmenprogramm auf die Teilnehmenden:
Der Weckruf: Freiwilliger Frühsport brachte Kreislauf und Ansatz in Schwung.
Die Drachen-Olympiade: Unter dem Motto „Auf die Flügel, fertig, los!“ kämpften die Gruppen um den Sieg.
Strategie und Action: Das beliebte Siedler-Spiel und der tägliche wilde Drachenball forderten Teamgeist und Taktik.
Elementare Wesen: Im Laufe der Woche galt es, einen mystischen Wasserdrachen zu besänftigen – und sogar ein eisiger Eisdrache kreuzte den Weg der Kinder. Die mittlerweile bekannten Wasserkreaturen Neptudin und seine Schwestern tauchten (da wir uns ja im Mittelalter befanden) im verjüngtem Zustand und mit Ihren Eltern Neptun und Lorelei auf.
Das große Finale: Hofnarren und Applaus
Zwei absolute Höhepunkte krönten die kreative Reisewoche:
Die Show der Hofnarren (Freitagabend): In verschiedenen Workshops hatten die Kinder Kulissen gebaut, Tänze choreografiert, Theaterstücke einstudiert und als Marching-Band oder Hofnarrenkapelle geprobt. Am Freitag hieß es dann: Vorhang auf für ein buntes Spektakel!
Das Abschlusskonzert (Samstag): Vor den stolzen Augen und Ohren ihrer Eltern brachten alle Musikgruppen das Klostergelände zum Beben. Die wilden Notendrachen waren endgültig gezähmt.
Mit vielen verrückten Eindrücken, neuen Lieblingsstücken, Ohrwürmern im Kopf und Sonne im Herzen starteten die Kinder nach dieser magischen Woche perfekt in die Sommerferien.
Anne




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